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Sicher kennen viele den morgendlichen Blick in den Spiegel, den Griff an üble Fettpölsterchen und den Gedanken „ab morgen mach ich Diät“, doch der Gedanke ist oft schnell Schall und Rauch.

Der Gewinner von Rosins Fettkampf
Wolfgang aus Duisburg ging es nicht anders, denn als Selbstständiger saß er nur unweit des Kühlschranks, während die Gassirunden mit Hund Chewie eher mickrig ausfielen. Bis er sich mutig bei Kabel eins für „Rosins Fettkampf“ anmeldete, um dem Speck zu Leibe zu rücken. Was ihm hier gefiel, war, dass er nicht in ein Bootcamp musste wie bei „The Biggest Loser“, sondern zu Hause leben konnte und die Diät gleich umsetzen musste – jeder hatte eine andere Diät und Wolle bekam die 16:8-Intervall-Diät verordnet. Das bedeutet, 16 Stunden fasten und acht Stunden essen – natürlich mit Bedacht und kontrolliert. „Bis dahin habe ich meistens nur Klamotten im Internet bestellt, da ich ja kaum noch in die Umkleidekabine passte“, grinst Wolle heute. Seine Augen strahlen und man spürt seine Lebensfreude bei jedem einzelnen Wort. Für die Sendung hat er sich eigens noch mal mit Sportklamotten eingedeckt, doch die hielten nicht lange. Anfangs hatte er die Sorge, nicht genug abzunehmen und rauszufliegen. Seine Verlobte Melanie, die er liebevoll seinen „Joker“ nennt, unterstützte ihn eifrig und wenn er nicht mit ihr joggen gehen wollte, sagte sie „dann gehe ich alleine“ und weil es dunkel war, raffte Wolle sich schnell auf.

48,4 kg abgenommen
Melanie hat auch die Diät tapfer mit gemacht und auch sie hat eine tolle Figur bekommen – so ganz ohne Fernsehen mit 16:8-Diät und Sport hat sie 25 kg verloren. Wolle hat schließlich die Sendung gewonnen, denn er hat sein Gewicht von 127,2 kg um 48,4 kg auf 78,8 kg minimiert!

Doch wie schafft man es auch ohne Fernseh-Unterstützung und wie beginnt man am sinnvollsten, wenn man sein Leben auf den Kopf stellen möchte? „Sport, Sport und noch mal Sport“, sagt Wolle, „ist das A und O dabei. Ich hätte früher nicht an Joggen denken dürfen, doch ich habe mit Spazierengehen angefangen – auch wenn es schwer fiel. Dann kommt das Wichtigste: Wir legen vorher fest, wie viel ich essen möchte. Zum Beispiel drei Kartoffeln und eineinhalb Bratwürstchen – und das muss dann genügen. Keine übervollen Teller mehr oder das dritte Schnitzel nachschieben. Ich denke vorher darüber nach.“ Manchmal gönnt er sich auch heute noch sein Bierchen und wenn es an einem Tag zu viel war, geht er eben am nächsten Tag nicht auf die Waage, aber dafür zweimal Joggen. „Unser Hund ist heute auch viel ausgeglichener“, lachen beide. Und was sollte man machen, wenn man keinen Partner hat wie Melanie? „Dann sollte man sich einen Ernährungsberater suchen, der einem die Nährwerttabelle genau erklärt und zu dem man regelmäßig zum Wiegen muss, das spornt mehr an, als wenn man alleine kämpft“, verrät er uns wohlwissend – extremes Hungern bringt ja auch nichts, sonst droht der Jo-Jo-Effekt. Die Kids Ben und Paula sind stolz auf ihren Papa, denn Wolle und Melanie werden von dem Preisgeld heiraten.
wolle vorher nachher

Jeder kann etwas verändern, man muss nur anfangen!