Es gibt einfach Berufe, die man mit Geld nicht bezahlen kann, weil die Menschen, die sie ausüben, dazu meine größte Hochachtung verdienen, da diese Berufe insbesondere eines erfordern: eine gehörige Portion Menschlichkeit und die Gabe, auf Menschen zuzugehen. Und viele, die diese Gabe besitzen, verdorren mit dieser Gabe vielleicht in einem Büro oder an der Kasse? Jeder aus der Pflege oder im Gesundheitsdienst an sich hat eine abgeschlossene Ausbildung, doch was wirklich immer wichtiger wird, ist die Betreuungsleistung wie die von Astrid Knoll. Sie hat sich nach langjähriger Erfahrung im Pflege- und hauswirtschaftlichen Bereich kurzerhand selbstständig gemacht, weil sie sich nicht mehr Zeitschlüsseln unterwerfen wollte. Denn sie arbeitet einfach gerne mit Menschen – und sie liebt ihre Arbeit!

Zuhause Mensch bleiben Astrid Knoll ist eine Frau wie Du und ich – sie hat nicht nur das Herz am rechten Fleck, sondern ist eben auch natürlich und sehr offen in ihrem Wesen. Die Augen schauen Dich an und man mag sie sofort. Sie ist die Sorte Mensch, die nicht nur zupacken kann, sondern mit der man sofort durch ihre offene Art ins Gespräch kommt und deren Lachfältchen ihre Lebensfreude sowie ihren Humor zeigen. Sie fing 1993 im Krankenhaus an und durchlief dort mehrere Abteilungen, später arbeitete sie im Altenheim, um dann in die ambulante Pflege zu wechseln. „Dort ging es immer um die Zeit und man kann Menschen nicht immer pauschal messbar betreuen“, sagt sie rückblickend. „Ich habe heute meine Berufung gefunden“, lächelt sie, „denn ich kümmere mich heute intensiver als früher um meine Kunden und das sind nicht nur Senioren, sondern eben auch Kinder und Erwachsene sowie demenzkranke Menschen“, verrät sie uns mit einem Lächeln.

Alltagsbegleiter sind wie Medizin


Bereits ab Pflegegrad 1 wird man von der Kranken- oder Pflegekasse schon mit fünf Stunden im Monat unterstützt und dies ist ein Mehrwert, der sich in der Lebensqualität zu Hause bemerkbar macht: Sie geht einkaufen oder erledigt Besorgungen, begleitet bei Arztbesuchen oder Behördengängen, macht Botengänge und versorgt dazu die Haustiere – ja richtig, denn auch Haustiere sind ja ein Bestandteil des Lebens. Dazu wird sie wie eine Freundin, die sich kümmert ...

Den ganzen Bericht lest Ihr in der aktuellen Ausgabe Juni/Juli 2019.