Das Wartezimmer ist voll und hier sitzen Menschen aller Klassen, die darauf warten, mit Bello oder Mieze aufgerufen zu werden. Der eine hat einen jungen Welpen dabei, der sich des Lebens freut, und die Frau daneben bangt um das Leben ihres Oldies, der gerade wegen eines Unfalls operiert wird. In diesem Wartezimmer sitzen Emotionen und wenn die Halter nur noch weinend mit Leine herauskommen, schluckt man automatisch – denn die Zeit mit einem Tier ist begrenzt. Dass es heute schon so viele medizinische Möglichkeiten gibt, den Tieren in so vielen Bereichen zu helfen, wäre früher undenkbar gewesen. Aufgrund der technischen Ausstattung ist die Tierklinik Asterlagen zudem mit 24-Stunden-Notdienstbereitschaft ein Hochleistungscenter für geballtes Wissen geworden.

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Tiere sind Emotionen

Nicht jeder hat das Verständnis dafür, wenn Tierhalter keine Kosten und Mühen scheuen, um ihren Liebling vernünftig behandeln zu lassen – doch das Herz hängt nun mal daran. Insofern stellt sich für viele erst gar nicht die Frage, ob man sich damit finanziell überfordert. Oftmals werden nicht alle Risiken bei der Anschaffung eines Tieres bedacht, denn jeden kann es treffen. Angefangen bei Krebs, Blutzucker, Hüftleiden und vielen weiteren Krankheiten bis hin zum Unfall: Viele Tierhalter sind davon betroffen. Und dann wird heute ganz anders untersucht, behandelt oder operiert, als man es noch vor 20 Jahren kannte. Selbst komplizierteste Frakturen, Kreuzbandrisse oder Augenleiden werden erfolgreich behandelt und alle sind heilfroh, wenn das „Familienmitglied“ noch taumelig von der Narkose wieder in Empfang genommen wird.

Dass der Andrang im Abendbereich und an den Wochenenden immer mehr zunimmt, weil dann der eine oder andere wegen Lappalien oder einer Wurmkur reinschaut, sorgt dann zeitweilig für Verhältnisse wie in der Humanmedizin. Doch Notfälle gehen vor und vielleicht sollte man es sich dann doch einmal vorher genau überlegen, diese Zeiten zu umgehen.

Fachbereiche

Bei der Augenheilkunde sind komplexe Augenoperationen und mittels Augen-Ultraschall eine genaue Beurteilung des Augeninneren möglich, die allgemeine Chirurgie/Unfallchirurgie steht als Oberbegriff für die Weichteilchirurgie, die bei Notfällen im Bauchraum wie Magendrehung, Fremdkörper-Operationen oder bei der Geburtshilfe anfängt. Die Neurochirurgie betrifft die sensiblen Bereiche, wie Wirbelsäule, Rückenmark und Bandscheibenvorfälle sowie komplizierte Wirbelfraktionen – ebenso Tumoroperationen. Die Dermatologie beschäftigt sich mit Haut und Fell, das im eigenen Kliniklabor mikrobiologisch untersucht wird – hierbei sollte man zeitig sein Tier vorstellen, denn Hauterkrankungen sind auf den Menschen übertragbar. Das Gebiet der Inneren Medizin ist gewaltig: Nicht jeder Tierarzt kennt sich in allen Bereichen gleich gut aus – daher sind bei der Abklärung internistischer Patienten meist mehrere Tierärzte innerhalb der Klinik involviert. Die Orthopädie beinhaltet die Gelenks- und Knochenchirurgie – hier gehört alles dazu, wie operative Eingriffe an Gelenken, Frakturen, Sehnen oder Kreuzbandrisse und vieles mehr. Die Kardiologie verfügt über ein High-End-Ultraschallgerät, Ruhe-EKG sowie Langzeit-EKG-Geräte. Ebenso setzt man bei der Onkologie auf die Früherkennung sowie auf chirurgische Eingriffe und die anschließende Chemotherapie. Und damit Bello und Mieze morgen auch noch kraftvoll zubeißen können, hilft die Zahnheilkunde bei Zahnstein wie auch bei der Gebisssanierung – kompliziertere frakturierte Kieferknochen werden leider eben auch öfter vorgestellt.

Ultraschall, Röntgen, CT, MRT
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Tiere können nun mal nicht sprechen und somit ist es besonders wertvoll, wenn modernste bildgebende Diagnostik nicht fehlt, denn nur so kann die weiterführende Behandlung eindeutiger festgelegt werden. Allein die hochauflösenden Ultraschallgeräte verraten oft durch einen Blick ins Innere, wie akut die Beschwerden sind oder vielleicht auch Lebensgefahr droht. Die Computertomografie ermöglicht durch die dreidimensionale Darstellung der Körperregionen ebenso wie das MRT (Kernspintomografie) durch Magnetfelder die Darstellung detaillierterer Informationen und ist bei der neurologischen Abklärung sehr hilfreich.

Den ganzen Bericht lest Ihr in der aktuellen Ausgabe Juni/Juli 2019.

Hier geht es zur Internetseite der Tierklinik Asterlagen
www.Tierklinik-Asterlagen.de

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