joachim llambi duiscover

joachim llambi duisCover copyright Stefan Gregoworius

Der Tv-Star verrät uns neben seinem Leibgericht so einiges mehr ...

Wer denkt bei dem Namen Joachim Llambi nicht an einen stilvoll gekleideten Mann mit Manieren und an die oft zitierte „scharfe Zunge“, mit der er als Chef-Juror bei der Sendung „Let´s Dance“ auch gerne mal charmant, mal spitzzüngig austeilt. Den hohen Anspruch an sich selbst hat der gebürtige Duisburger mit spanischer Staatsbürgerschaft mehr als genug bewiesen, denn nicht umsonst hat er solch eine Karriere hingelegt und aus sich eine stark präsente Persönlichkeit gemacht. Einen großen Anteil daran hat sicher seine Mama, die ihren katalanischen Ehemann nach langer Krankheit verlor und ihrem damals elfjährigen Sohn alleine Vorbild sein musste. Sie arbeitete als Sekretärin bei der Tanzschule Paulerberg, die direkt neben der gemeinsamen Wohnung lag, und Joachim konnte im zarten Alter zum ersten Mal ein bisschen Tanzluft schnuppern. Nach der Ausbildung zum Bankkaufmann bei der Sparkasse Duisburg wechselte er ins Börsengeschäft und frönte weiterhin nebenbei seiner Tanzleidenschaft. Er stieg bald auf – von den Amateuren zu den Profitänzern und nahm erfolgreich an Europa- sowie Weltmeisterschaften teil. Acht Jahre lang war er zudem Medienbeauftragter des Deutschen Professional Tanzsportverbands sowie vier Jahre leitender Direktor des Deutschen Tanzsportverbands. Wenn also jemand Punkte verteilen darf, dann sicher er … einfach, weil er es kann. Joachim Llambi hat vielleicht keinen Duisburger Dialekt, er kleidet sich extrem schick, auch seine Manieren sind sicher nicht von hier und er drückt sich sehr formvollendet sowie scharfsinnig aus. Doch der leidenschaftliche MSV-Fan trägt sogar in Fernsehsendungen den MSV-Sticker und, wie man an seinem Leibgericht sieht, mag er auch mal was Bodenständiges auf dem Teller. Der 55-Jährige ist in den vergangenen Jahren ein Teil unserer Fernsehlandschaft geworden und das zurecht, denn wenn Joachim einen Auftritt hat, ist stets damit ein angenehmer Unterhaltungswert verbunden, da er sich auch heute noch immer neu definiert. Und vielleicht sehen ihn dann ab heute mal viele Skeptiker mit einem anderen Auge: Er ist einer, der es geschafft hat, und das aus eigener Kraft!

1. Mein absolutes Leibgericht...
... auch Heimatgefühl und das Gericht des kleinen Mannes: Sauerkraut durcheinander mit Mettwurst. Ist zwar nicht gut für die Figur, macht aber glücklich.

2. Erfolg bedeutet für mich...
... harte Arbeit, viel Disziplin und dabei dann doch menschlich bleiben.

3. Menschen, die mich gut kennen,
sagen mir nach...
..., dass ich absolut loyal und lustig bin.

4. Besonders wichtig im Leben ist/sind mir...
... das Glück, eine Familie zu haben.

5. Im Alltag kann ich nicht verzichten auf...
... Gummibärchen. Achtung HARIBO, ich kann sie noch genüsslicher verspeisen als Gottschalk und Bully!

Den ganzen Bericht lest Ihr in der aktuellen Ausgabe Juni/Juli 2019.