12 Fragen Soeren link

12 fragen soeren link duiscover stadtmagazin

Unser Oberbürgermeister verrät uns sein Leibgericht so einiges mehr ...


Unser Oberbürgermeister Sören Link mag für den einen vielleicht nicht sozial genug und für den anderen nicht hart genug sein – Kritiker gibt es immer und das von allen Seiten, doch der am 28. Juni 1976 geborene Hamborner wuchs in Walsum auf und das Interesse an Politik und „seinem“ Duisburg lag dem 43-Jährigen schon früh am Herzen. Er ist seit 2012 im Amt und seit 2018 zudem stellvertretender Landesvorsitzender der SPD für NRW. Er absolvierte eine beachtliche politische Karriere, macht bei öffentlichen Auftritten auch als Moderator eine gute Figur und geht offen sowie freundlich auf jeden zu. Ein echtes Zeichen setzte er, als er durch das Duisburger Ordnungsamt Wahlplakate der NPD mit volksverhetzenden Slogans entfernen ließ oder sich Sorgen um die Mitarbeiter und deren Familien machte, als die Fusion zwischen thyssenkrupp und Tata Steel Europe nicht zustande kam, da sie bekanntlich durch die EU-Kommission verhindert wurde. Wer denkt, dass ein Oberbürgermeister mehr Macht für alles hat, der irrt sich, und es betrübt ihn, wenn er einer Mutter eingestehen muss, dass er alleine die Kita-Gebühren nicht senken kann – denn alles muss nun mal beschlossen werden. Die gute Entwicklung Duisburgs freut ihn umso mehr, denn keine zusätzlichen Schulden und der Abbau der Altschulden sorgten dieses Jahr für 117 neue Stellen bei der Stadt Duisburg. Der gelernte Diplom-Verwaltungswirt hat ein offenes Ohr für seine Bürger und so gibt es eine Bürgersprechstunde oder er geht auf Tuchfühlung, indem er sich bei gemeinsamen Spaziergängen in verschiedenen Duisburger Ortsteilen Anregungen und Ideen anhört und diskutiert (siehe Termin August unter www.ideen-fuer-duisburg.de). Diese werden zu einem Ideen-Konzept gesammelt, um Duisburg lebenswerter zu gestalten und um langfristig auch das Image unserer Stadt zu verbessern. Wer weiß, was Herr Link noch in den kommenden Jahren bewegen wird? Er ist jung, tatkräftig und bis zur nächsten Wahl hat er noch knapp sechs Jahre Zeit.

1. Mein absolutes Leibgericht...
... ist schwer zu sagen. Spaghetti Bolognese oder Königsberger Klopse. Das ist ein Kopf-an-Kopf-Rennen.

2. Erfolg bedeutet für mich...
... nicht, dass man keine Fehler machen darf. Wer aber mit großem Einsatz für seine Überzeugung eintritt, wird letztlich auch Erfolg haben und seine Ziele erreichen.

3. Menschen, die mich gut kennen,
sagen mir nach...
..., dass ich offen und direkt bin.

4. Besonders wichtig im Leben ist/sind mir...
... dass wir respektvoll miteinander umgehen. Das fängt bei kleinen Gesten im eigenen Alltag an und darf auch in der Anonymität des Internets nicht obsolet werden.

5. Mein nächstes Ziel ist ...
... wieder regelmäßig und mehr Sport zu machen.

Den ganzen Bericht lest Ihr in der aktuellen Ausgabe August/September 2019.

Foto © Uwe Köppen